Warum redet heute jeder über Prozesse? Ein kurzer Ausflug in die Geschichte

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff “Organisation” mit drei Bereichen in Verbindung gebracht: der Kirche, dem Staat und dem Militär. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts hielt der Begriff Einzug in die Lehre über das Unternehmen. Zu dieser Zeit waren die Märkte überschaubar und stabil. Lange Produktlebenszyklen und langlebige Technologien bedeuteten, dass eine Organisation der Unternehmen nach Funktionen, also nach Abteilungen, absolut sinnvoll war. Materialien hatten lange Lieferzeiten und Informationen gelangten im Vergleich zu heute nur spärlich und sehr dosiert zum Kunden.

In den letzten 100 Jahren hat sich viel getan. Globalisierung, zunehmende Markttransparenz und die immer schnellere Überbrückung von Zeit und Raum durch die fortschreitende Verkehrs- und Kommunikationstechnik sorgen für steigenden Druck im nationalen und internationalen Wettbewerb. Diesem Druck hält nur Stand, wer schnell auf Veränderungen von Märkten, Technologien und allem voran Kundenanforderungen reagieren kann. Was braucht ein Unternehmen also, um in der heutigen Zeit bestehen zu können? Es braucht eine hohe Produktivität, enorme Flexibilität und kurze Reaktionszeiten. Sonst ist es unmöglich, im stetigen Wanden seinen Wettbewerbsvorteil halten zu können. Diesen Herausforderungen ist eine funktional ausgerichtete Unternehmung mit einzelnen, hoch spezialisierten Abteilungen kaum gewachsen. Die vielen Schnittstellen zwischen den einzelnen Bereichen bedeuten immer wieder Prozess- und Verantwortungsbrüche. Das führt zu Missverständnissen und Fehlern, verzögert wichtige Entscheidungen, erschwert die Kommunikation….. Es kostet Zeit! Der erhöhte Koordinations- und Kontrollaufwand stellt hohe Anforderungen an die komplette Organisation und geht selten ohne Informationsverlust einher. Das mindert nicht nur die Produktivität sondern letztendlich allzu oft auch die Ergebnisqualität.

“Zeit ist zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden”

(Schmelzer/Sesselmann)

Unsere Lösung: Die Steigerung der organisatorischen Effizienz

Die Orientierung des Unternehmens an seinen Geschäftsprozessen bedeutet Abbau von Schnittstellen. Die Prozessorganisation regelt logische Folgebeziehungen. Feste, nicht mehr zeitgemäße Strukturen werden abgebaut und durch solche ersetzt, die stark, aber flexibel sind! Wir arbeiten mit zeitlichen, räumlichen und mengenmäßigen Dimensionen und betrachten dynamische Zusammenhänge!

Unsere Anwendungsfälle sind vielfältig:

Ob es die Gestaltung einer prozessorientierten Aufbauorganisation ist, die Ihre Unternehmensstrukturen in ein tragfähiges, flexibles Konstrukt verwandelt und dabei Ihre Kunden immer in den Mittelpunkt stellt, ob wir mit Ihnen Ihre Geschäftsprozesse neu gestalten, Schnittstellen ab- und effektive Prozessteams aufbauen und so ungeahnte Bereiche der Produktivität vorstoßen, oder ob Sie bei der Einführung eines ERP-Systems den entscheidenden Schritt gehen wollen, die Verschmelzung Ihrer neuen Software mit Ihren Kernprozessen zu erreichen und damit Projekte besser abzuwickeln als je zuvor

Trauen Sie sich in Prozessen zu denken. Wir sind Ihre Berater.

Um mehr über uns und unsere Philosophie zu erfahren, besuchen Sie unseren gemeinsamen Web-Auftritt mit unseren Kollegen vom www.commonsenseteam.de. Mit der stimmigen Kombination aus Prozessorganisation, Projektmanagement und Dokumentenmanagement bieten wir Ihnen dort in einem großen Team umfassende Beratungsleistungen.

 

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